Vereinsgeschichte

Am 3. März 2013 befürworteten 63% der Stimmbevölkerung in einer Referendumsabstimmung das revidierte Raumplanungsgesetz. Das überarbeitete Gesetz war der indirekte Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative, welche fünf Jahre zuvor unter Federführung eines breit abgestützten Trägervereins eingereicht wurde. Der Trägerverein war bereit, die Initiative zugunsten des überarbeiteten Raumplanungsgesetzes bedingt zurückzuziehen. Gegen das Gesetz wurde vom Schweizerischen Gewerbeverband das Referendum ergriffen.

Nach erfolgreicher Abstimmung löste sich der Trägerverein im Sommer 2013 auf. Die Vereinsmitglieder beschlossen jedoch, eine Nachfolgeorganisation zu gründen, welche die Fortführung der gemeinsamen Arbeit am Thema Raumplanung ermöglicht. Daraus entstand das Netzwerk Raumplanung. Sein Zweck lautet gemäss Statuten: „Der Verein setzt sich für eine haushälterische Nutzung des Bodens in der Schweiz ein, um dessen vielfältige Funktionen langfristig zu sichern. Er engagiert sich für eine bodenschonende Raumplanung, welche in gleichem Masse auf die Bedürfnisse von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft Rücksicht nimmt.“

Im Frühling 2014 nahm das Netzwerk seine Arbeit auf. Es zählt 30 Mitglieder- und Partnerorganisationen.