Ziele

  1. Das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden ist in der Öffentlichkeit gestärkt.

Das Netzwerk Raumplanung trägt dazu bei, die aktuell hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für einen nachhaltigen Umgang mit dem Boden zu erhalten. Es fördert die Wahrnehmung der Problematik, dass der Boden die knappste nicht erneuerbare Ressource der Schweiz ist und durch die zunehmende Zersiedelung (weitflächige und wenig strukturierte Besiedlung) und den wachsenden Flächenverbrauch als Lebensgrundlage zerstört wird. Die Erhaltung qualitätsvoller Siedlungsräume und die Aufwertung problematischer und identitätsloser Siedlungsgebiete spielen dabei eine zentrale Rolle.

  1. Die Revision des Raumplanungsgesetzes wird im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung umgesetzt.

Das Netzwerk Raumplanung begleitet die Umsetzung des teilrevidierten Raumplanungsgesetzes aufmerksam, namentlich die kantonalen Richtpläne und die Bau- und Planungsgesetze. Es schafft interne und öffentliche Möglichkeiten zum Austausch über Kernfragen des RPG-Vollzugs. Wo einheitliche Positionen unter den Mitgliedern bestehen, koordiniert es gemeinsame Massnahmen (Politik, Medien). Es schafft frühzeitig Plattformen zum Austausch über allfällig weitere RPG-Revision.

  1. Der Bodenverbrauch ist minimiert und das Siedlungsgebiet wird in qualitativ hochstehender Form genutzt.

Das Netzwerk Raumplanung engagiert sich für eine nachhaltigere Raumentwicklung in der Schweiz. Es leistet einen aktiven Beitrag, um Kulturlandschaften nachhaltig zu nutzen und zu erhalten und Naturlandschaften zu schützen. Das Wachstum der Siedlungsflächen soll eingedämmt, der Flächenverbrauch gesenkt, die weitere Zersiedelung und Landschaftszerschneidung vermieden und innerhalb der Bauzonen qualitativ hochstehende Siedlungsformen gefördert werden.